Healthcare & Pflege

Individuelles Abfallsystem für das Stadtspital Triemli

Ein mit dem Fuss bedienbarer Kippkübel aus Polypropylen für das Stadtspital Triemli – entwickelt, gebaut und im Betrieb getestet.

Grossküche mit Edelstahl-Spülen und ausgeschwenkten Abfallbehältern unter der Arbeitsfläche

Projekt im Überblick

Kunde
Stadtspital Triemli
Werkstoff
Polypropylen (Platten, Rohre, Profile)
Einsatzort
Stadtspital Triemli, Zürich
Referenz seit
Juli 2017

Ausgangslage

Für jedes Krankenhaus gilt die Grundvoraussetzung des möglichst keimfreien Arbeitens. Die Hände sind im Spitalalltag durchgehend im Einsatz, ob beim Pflege- oder Küchenpersonal, wobei sich Bakterien und Keime rasch verbreiten können.

Das Personal des Stadtspitals Triemli in Zürich äusserte den Wunsch, mit einem Abfallbehälter zu arbeiten, der mit dem Fuss statt mit den Händen betätigt werden kann. Dies war der Anstoss zur Entwicklung eines individuellen Abfallsystems.

Die Lösung

Peter Jäger, Erfinder des individuellen Abfallsystems, hatte im Vorfeld einen Kippkübel entwickelt, konstruiert und durch eine Patentanmeldung geschützt. Unter Berücksichtigung aller Anforderungen wurde das System – ein wasserdichter, formstabiler und leichter Behälter – von Semadeni in Kunststoff hergestellt und der Prototyp im Triemli getestet.

Gebaut wurde das System aus langlebigem Polypropylen. Zunächst erfolgte die Planerstellung mit einem CAD-System, anschliessend wurden die Systeme unter Verwendung von In-House-Technologien gefertigt: Zuschneiden, CNC-Bearbeitung und Warmgasschweissen. Verwendet wurde Kunststoff-Halbzeug, also Platten, Rohre und Profile.

Das Ergebnis

Der Prototyp bestand den Test erfolgreich. Seither ist in jedem Patientenzimmer, Stationszimmer und in der Küche im Hauptgebäude des Stadtspitals Triemli mindestens einer dieser Kippkübel im Einsatz. «Eine mühelose, handfreie, hygienische Betätigung ist damit gewährleistet», sagt Entwickler Peter Jäger.

Einblicke

Ein Fuss öffnet die Schranktür des Abfallsystems, die Hände bleiben frei
Betätigung mit dem Fuss: Der Kippkübel lässt sich ohne Handkontakt öffnen.
Geöffnete Schranktür mit dahinter sichtbarem, mitkippendem Abfallbehälter
Beim Öffnen der Tür kippt der Behälter mit – er bleibt im Möbel integriert.
Kippkübel mit eingehängtem Abfallsack im geöffneten Einbauschrank
Wasserdichter, formstabiler Behälter aus Polypropylen mit eingehängtem Sack.
Glasfassade des Hauptgebäudes des Stadtspitals Triemli in Zürich
Im Hauptgebäude steht in jedem Patienten- und Stationszimmer mindestens ein Kippkübel.

Wie entsteht ein Abfallsystem nach Mass aus Kunststoff-Halbzeug?

Zuerst wird der Plan mit einem CAD-System erstellt, danach wird aus Platten, Rohren und Profilen aus Polypropylen gefertigt – mit Zuschneiden, CNC-Bearbeitung und Warmgasschweissen im eigenen Haus. Das Ergebnis ist ein wasserdichter, formstabiler und leichter Behälter.

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Angelo Agriesti Kundenberater im Aussendienst
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