Entwicklung und Konstruktion

Pioneer in Plastics

Anforderungen ermitteln - Lösungen entwickeln

Zu Beginn jeder Entwicklung steht das Lastenheft nach DIN 69901 / VDI 2519 zur Erfassung aller Anforderungen an das Bauteil. Die wichtigsten Klärungspunkte sind:

  • Thermischer Einsatzbereich
  • Mechanische Anforderungen (Lastfälle, Schwingungen etc.)
  • Beständigkeit gegen Medienangriffe (zB. Chemikalien)
  • Strahlenexposition (zB. UV Licht)
  • Umwelteinflüsse (Feuchtigkeit, Witterung, Mirkoorganismen)
  • Weitere relevante Funktionsmerkmale (Optik, Haptik, Gleit- und Reibungsverhalten, elektrische Eigenschaften, Dekoration oder Veredelung etc.)

Daraus erarbeiten wir einen Lösungsvorschlag in Form eines Pflichtenheftes. Dabei beachten wir die Grundsätze der Konstruktion von Kunststoffteilen, wie zum Beispiel schadensfreie Entformung, hohe Prozesssicherheit und gleichmässige Formfüllung. Im Ergebnis liegen schliesslich eine Zeichnung und die Spezifikation vor.

Die Vorgehensphasen richten sich nach der VDI-Richtlinie 2221: Planen (Aufgabenstellung klären) - Konzipieren (Konzept entwickeln) - Entwerfen (Gestalterische Festlegung) - Ausarbeiten (Unterlagen ausarbeiten).

Rapid Prototyping und Rapid Tooling

Um eine bessere Vorstellung des Bauteils zu erhalten können Prototypen in verschiedenen generativen Verfahren hergestellt werden (Rapid Prototyping). Ebenso können in einer Nullserie seriennahe Spritzgussteile mit Hilfe von günstigen Aluminiumwerkzeugen hergestellt werden (Rapid Tooling).

Analytik - unser Kunststofflabor

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In unserem Kunststofflabor können wir verschiedene Analysen durchführen, zB. Restfeuchtebestimmung, Gefügeanalysen, Fliessindex-Bestimmung etc.

Damit können wir bei der Entwicklung, aber auch in der Schadensanalyse rasch erste Ergebnisse ermitteln. Für weiter gehende Untersuchungen arbeiten wir mit Institutionen wie dem KATZ oder dem SKZ zusammen.

Systeme - CAD, Moldflow, Makrolar

Wir verwenden die CAD Systeme MegaCAD und Autodesk Inventor Professional.

Um eine möglichst hohe Teilequalität zu erhalten ist die Lage des Anspritzpunktes und die Auslegung des Verteilsystems von grosser Bedeutung. Ziel ist eine möglichst gleichmässige Füllung der Form. Dies führt zu Teilen mit weniger Verzug und geringeren Eigenspannungen. Dazu führen wir Simulationen mit Moldflow durch. Mit diesem Tool können die Füllvorgänge im Werkzeug berechnet und nachgebildet werden.

Die geeignete Materialwahl schliesslich wird durch die Software Markolar unterstützt.
(www.makrolar.de)